Kernspintomografie
Die Magnetresonanztomografie (auch Kernspintomografie genannt) gehört zu
den modernsten Untersuchungsverfahren in der Medizin.
Im Unterschied zu Röntgen- oder Computertomografie-Untersuchungen
entsteht bei dieser Untersuchung keinerlei Röntgen-Strahlung, wodurch
dieses Verfahren als sehr schonend gilt. Die MRT ermöglicht eine
detailgenaue Darstellung von Körperstrukturen. Insbesondere Weichteile
(Nerven, Bänder, Sehnen, Muskulatur) lassen sich im Gegensatz zu anderen
Untersuchungstechniken sehr differenziert darstellen.
Aus diesem Grund liegt das Haupteinsatzgebiet der MRT bei Erkrankungen
des Gehirns (z.B. Gehirntumore oder angeborene Veränderungen), der
Wirbelsäule (Bandscheibenvorfälle, Tumore, Nervenentzündungen)
einschließlich der abgehenden Nervenstrukturen sowie bei Band-, Sehnen-
und Muskelerkrankungen.
Wir verwenden ein modernes Gerät mit 0,3 Tesla, welches eine sehr gute
Bildqualität und gute Weichteildifferenzierungen ermöglicht. Die
Untersuchungen erfolgen unter Narkose, da je nach Fragestellung
Untersuchungszeiten von 20 -60 Minuten nötig sind.
